Montag, 17. März 2014

...sagt nein zu body shaming!

Seit geraumer Zeit wächst in mir der Drang über ein Thema zu schreiben, das mir so sehr am Herzen liegt, dass ich nicht weiß, wie ich überhaupt anfangen soll. Es geht um body shaming, was lose übersetzt die "negative Beurteilung von Körpern" beschreibt. 

Wir leben in einer Welt, in der wir von visuellen Informationen überflutet werden und uns dem so gut wie nicht entziehen können. Gerade wenn man sich in einer Gemeinschaft wie der unsrigen, also der Welt von Beauty und Fashion Blogs bewegt, ist man durch eben diese Blogs und soziale Medien einem massiven Aufgebot von Abbildungen (weiblicher) Körper ausgesetzt. Zunächst ist daran nichts auszusetzen. Allerdings existieren auch in unserem fortschrittlichen Jahrzehnt noch gesellschaftliche Normen und Ideale, die zum Großteil solchen Abbildungen zu Grunde liegen. Selbst dies ist noch nicht einmal verwerflich, sondern vollkommen normal. Gesellschaften orientieren sich an solchen Normen, und definieren sich sogar darüber. Die Problematik entsteht jedoch dann, wenn diese Normen Ausnahmen nicht warmherzig ein-, sondern als Abart ausschließen. Hier beginnt body shaming.

Egal ob in Print- oder Online-Medien, sozialen Netzwerken, öffentlichen Foren oder privaten Kommunikationsformen: überall findet man Formen von body shaming. Mit dem Makro-Objektiv herangezoomte Bilder von Dellen an den Oberschenkeln prominenter Frauen im Privaturlaub, vorher-nachher Vergleiche "geglückter" oder "mißglückter" Diäten, Aussagen wie "Leggings ab Größe 40? Ein No-Go!", "Beth Ditto - Fett im Geschäft" oder "Männer wollen Kurven, keine Magermodels" - all diese Puzzleteile setzen sich zu einem erschreckenden Bild unserer heutigen Gesellschaft zusammen. Es wird verurteilt, wo es nur geht. Jeder bekommt "sein Fett weg". Und was für Frauen gilt, lässt sich ebenfalls für Männer konstituieren. 

Manchmal frage ich mich, warum wir es so nötig haben, uns gegenseitig nieder zu machen. Mangelt es an Selbstwertgefühl? Ist Gehässigkeit die neue Lässigkeit? Fühlt man inneren Seelenfrieden, wenn man andere beschämt? Löst das gemeinsame Hetzen ein vermeintlich wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl aus? Oft fällt es mir schwer, die Beweggründe für solch ein Verhalten nachzuvollziehen - ganz besonders, wenn es in meinem Umfeld geschieht, egal ob on- oder offline. In den letzten Jahren habe ich vermehrt darauf geachtet, wann und wie body shaming betrieben wird. Und oft genug habe ich mich selbst dazu aufgefordert, dumme Gedanken in diesem Bereich einfach nicht auszusprechen. Denn ganz ehrlich: jeder hat Unfaires im Sinn. Aber langfristig hilft es, sich darüber auszuschweigen. In gewisser Weise ist das wie eine Art Selbst-Therapie, in der man sich dazu konditioniert, body shaming negativ zu konnotieren und positiven Gedanken zu Körperlichkeiten Vorrang zu gewähren. 

Selbstverständlich liegt die Schönheit eines Körpers im individuellen Ermessen eines jeden Menschen. Und ich halte es auch für wichtig und erfrischend, dass wir alle ganz unterschiedliche Dinge schön finden. Es geht mir auch nicht ansatzweise darum, eine bestimmte Körperform zu propagieren, sondern ganz grundsätzlich einen liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen voranzutreiben! Ein Mensch sollte nicht auf Grund seines Körpers verurteilt werden. Ausschlaggebend sind meiner Meinung nach die Handlungen und das Verhalten gegenüber Mitmenschen. 

So fordere ich euch alle auf: Benutzt die Stimme, die ihr habt und unterstützt einander! Denkt um, denkt positiv! Gebt body shaming keine Plattform! Sagt nein zu gehässigen Beurteilungen! Ich glaube fest daran, dass gesellschaftliche Ideale und Normen sich nur dann entwickeln und ändern können, wenn man aktiv daran arbeitet, diese zu formen und mitzugestalten. Ich will keine Mitläuferin sein, die wegguckt, wenn body shaming betrieben wird, sondern etwas dafür tun, dass sich alle Menschen in ihrem Körper wohl fühlen. Das dürfen und sollen wir nämlich.


Montag, 3. März 2014

…make up: galaktisch

Ich liebe Verkleiden! Anders aussehen als normal macht Spaß. Weil man in unterschiedlichste Rollen schlüpfen kann und Facetten seines Charakters ergründen kann, ohne dabei craycray zu wirken! Ganz besonders mag ich dunkle Kostüme, die am besten noch ein bißchen sexy sind: Vampir, Zombiejägerin, Werwolf. Die Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit ziehen wir hier jetzt lieber nicht.

Dieses Jahr bin ich als mein eigenes, lilafarbenes Universum gegangen (passend zum Blogdesign, hehe). Die Perücke hatte ich noch vom letzten Jahr, die obergenialen Kontaktlinsen habe ich mir extra gekauft. Letztere waren ein richtiges erstes Mal für mich, denn ich habe noch nie zuvor Kontaktlinsen getragen. Für eine erfahrene Schminktussi wie mich, die sich ständig am Auge rumfummelt, war es aber letztendlich völlig problemlos. Nachdem das Einsetzen überwunden war, habe ich die Linsen kaum bis gar nicht gespürt. In Zukunft werde ich mir definitiv noch das ein oder andere Paar zulegen. 


Die Schminke sieht auf den Bildern nicht sonderlich gekonnt aus, war aber in blitzloser Realität ziemlich genial: Fette smoky eyes, die von Schwarz über Blau bis in helles Türkis und Flieder übergegangen sind. Dazu mit türkisenem Glitzer überzogene falsche Wimpern, Glitzersteinchen im Gesicht und massig Rouge und Highlighter. Im Dunkeln war gut Funkeln! 


Der Abend war insgesamt sehr spaßig, nur haben meine Füße am Schluss wirklich weh getan. Bescheuert, dass ich trotzdem nicht auf hohe Hacken verzichten möchte, oder? Bilder vom Outfit gibt es bei Instagram.

Als was seid ihr gegangen? Feiert ihr überhaupt Fasching? Hinterlasst mir gerne Links zu euren Looks/Outfits, ich gucke mir solche extravaganten Schmink- und Verkleidungssessions liebend gerne an! 

Montag, 10. Februar 2014

...rezension: babyliss brush & style 2735E

Mir wurde (im letzten Sommer!) eine Haarhilfe von BaByliss zugesendet, die ich durch und durch fantastisch finde. Nach vielen Monaten des Gebrauchs würde ich sogar sagen, dass dieses Teil mich gelehrt hat, meine Haare mehr zu lieben und das Styling derselben durchweg verändert und erleichtert hat. Aber wovon rede ich eigentlich? Natürlich von der rotierenden Warmluftbürste Brush & Style! 


Das erste Mal bin ich durch Ruth von A Model Recommends auf den Fönersatz aufmerksam geworden. Da ich jedoch eine vollkommen andere Haarstruktur und -länge als Ruth habe, bin ich davon ausgegangen, dass ich mit so einer Warmluftbürste ohnehin nichts anfangen kann. Weit gefehlt!

Zunächst sei gesagt, dass ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu meinen Haaren habe (und vor allem zu den Haarspitzen, höhö). Einerseits finde ich es gut, dass sie lang sind (nach vielen Jahren des wachsen lassens) und eine schöne, satte Eigenfarbe haben (die ich allerdings momentan wieder mit intensivem Rot übertüncht habe). Andererseits gehen mir der verdammte Frizz, der mit der Struktur zusammen hängt und die damit verbundene Unstylebarkeit tierisch auf den Senkel. Ich trage so gut wie nie offene Haare, da diese sich bei minimalster Luftfeuchtigkeit zu einer Wollepetryminipligedenkmatte aufpumpen und sich dann auch so anfühlen. Durch und durch ungeil. Ich frage mich auch jedes Mal, was diese blöden Frisuren auf den Laufstegen von Sonia Rykiel sollen. So seh ich immer aus - und es ist nicht schön!

Wenn BaByliss mir nicht dieses verlockende (höhö, again) Angebot gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, mir eine Warmluftbürste zuzulegen. Bei solchen Geräten berdarf es nämlich meist einer eher glatten Haarstruktur, um überhaupt damit arbeiten zu können - dachte ich zumindest! Meine wirren Haare verheddern sich schon in einer normalen Rundbürste und sehen nach einem Tag fast schon wie Dreads aus. Dem kann ich nun sehr gut entgegen wirken! 

Die Brush & Style Warmluftbürste wird in einem wirklich praktischen, weichem Köfferchen geliefert, das man wunderbar auf (kleine) Reisen mitnehmen kann. Es ist sogar noch genug Platz, um Bürste, Stylingspray und mehr mit einzupacken, was durchaus von Vorteil ist. Ich mag es einfach, wenn man seinen Beautykram thematisch zusammen transportieren kann. Geht bestimmt auch mit der Lust an Listen einher.


Die Warmluftbürste selbst hat vier verschiedene Aufsätze. Ich muss gestehen, dass ich nur zwei dieser Aufsätze benutze. Es gibt sicherlich Leute, die für alle Aufsätze Verwendung finden, jedoch gehöre ich nicht dazu. Das macht aber gar nichts, denn die zwei, die ich benutze sind umso toller. Zum einen hätten wir da den Glättungsaufsatz, der optimal für die Ansätze verwendet werden kann. Ich teile meine  nassen Haare grob in zwei Partien auf (links und rechts) und halte sie an den Spitze fest, damit etwas Spannung entsteht. Um den Ansatz glatt zu föhnen, gehe ich langsam mit dem Glättaufsatz von der Wurzel bis zur Mitte des Haares durch - zwei- bis fünfmal. Das Gerät wird recht heiß, sodass man - wie bei einem Glätteisen - aufpassen muss, damit man sich nicht verbrennt. 


Natürlich gibt es die Möglichkeit verschiedene Hitzestufen auszuwählen. Aber warum man kalt föhnen sollte habe ich nie verstanden. Kommen wir zum spannenden Teil: die rotierende Bürste. Wie man in dem Video von Ruth sehen kann, hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Rotationsrichtungen. Das vereinfacht das Styling und man muss sich nicht verrenken. Je nachdem, auf welchen Pfeilknopf man drückt, dreht sich die Bürste links oder rechts herum. Auch kann man zwischen zwei Rotationsgeschwindigkeiten wählen. Ich arbeite fast ausschließlich mit der schnelleren Rotation. Ich teile meine nassen Haare wieder in grobe Partien auf und beginne von unten. Auch wenn ich dicke Strähnen nehme, verheddern sich meine Haare nicht und sind in derselben Zeit geföhnt wie mit einem Diffusor. So gehe ich Stück für Stück vor, bis alles trocken ist.


Um zu verstehen wie toll das Ergebnis für mich ist, muss man natürlich wissen wie meine Haare im Normalzustand aussehen. Hier sieht man es ganz gut. Kraus, fluffig, unstrukturiert. Ich weiß, dass dies garantiert nicht das schlechteste ist was man haartechnisch abkriegen kann, aber ihr kennt das: Man wünscht sich immer das, was man nicht hat. 


Mit der rotierenden Warmluftbürste gestylt, sehen meine Haare dann so aus. Glänzender und mit großen, weichen Wellen versehen. Ich mag es so gerne, dass ich sie sogar offen trage - was bei mir, wie schon gesagt, im Normalzustand eine Seltenheit ist.


Das Fazit ist denkbar logisch: Nie wieder ohne! Ich hoffe darauf, dass meine Warmuftbürste die garantierten 3 Jahre durchhält und mir brav die Mähne bändigt. Ein absolutes Nachkaufprodukt und eine riesige Empfehlung für alle, die es unkompliziert mögen. Glatte Haare bekommen damit Form und Volumen, krause Haare werden sanft gebändigt. Ich bin komplett überzeugt und halte dieses Gerät für eine der tollsten Erfindungen in Sachen Haarstyling. Mein Glätteisen setze ich wesentlich seltener ein, seit ich die BaByliss Brush & Style besitze. Das Gerät (voller Name: BaByliss Brush & Style 1000W 2735E) kostet ca. 46€, und beim großen Händler mit "A" findet man hunderte positive Rezensionen. Ich sag's euch: Das Ding kann was!

Meine Haare und ich sind glücklich! Ein ehrliches, fettes Dankeschön an BaByliss

Montag, 3. Februar 2014

...nägel: essie blanc

Schon in der Schule, während die frühen Anzeichen der Pubertät einsetzten, gab es vermeintlich sinnvolleres zu tun, als Wissen in sich aufzusaugen. Zettelchen schreiben, unkonforme Mitschüler piesacken oder die Nägel anmalen. Mit Dingen, die damals zur Verfügung standen: Eddings und Tippex. Schön war das nicht, aber weitaus spannender als smaltare zu konjugieren. 


Nun bin ich schon lange nicht mehr in der Schule, geschweige denn Pubertät (wobei...), habe aber die Freude an monochromen Nägeln nicht verloren. Die Eddings habe ich Pete Doherty überlassen und Tippex ist in Zeiten digitaler Schrifterfassung leider ein aussterbendes Gut (...obwohl, wer weiß, was dieser Filofax-Wahn wiederbeleben kann). Stattdessen darf nun ein deckend weißer Lack meine Nägel zieren: Blanc von Essie


Um diesen Lack aufzutragen, braucht man eine besonders ruhige Hand, da jeder noch so kleine Patzer wegen der deckenden Natur des Lacks stark auffällt. Ein Stift zum Ausbessern oder schmale Wattestäbchen, getränkt mit Nagellackentferner, kommen sehr gelegen. 

Nach zwei Schichten war der Lack komplett deckend. Der erste Auftrag war leider etwas streifig, aber die nachfolgende Schicht hat dieses Problem gelöst. Das Finish ist cremig und erinnert wirklich sehr an Tippex - obwohl es natürlich um einiges mehr glänzt! Weißer Lack ist ziemlich speziell und gefällt sicherlich nicht jedem. Ich trage am allerliebsten sehr dunkle Nuancen auf den Nägeln, bin jedoch hingerissen von dem strahlenden Blanc. Für mich fühlt sich Weiß auf den Krallen sehr trendbewusst an, obwohl dieser Trend eigentlich schon längst wieder Schnee von gestern ist. Egal, ich starre entzückt auf meine Hände und drücke im Geiste wieder ein bißchen die Schulbank. Sich gleichzeitig zurückversetzt und avantgardistisch zu fühlen: dieser Lack schafft das bei mir. Mit der Qualität bin ich im Übrigen auch zufrieden, sehr sogar. Essie ist im letzten Jahr zu meiner liebsten auf dem deutschen Markt erhältlichen Marke herangewachsen.

Was haltet ihr von Blanc? Gefällt euch weißer Nagellack? Tippex-Vergangenheit, anyone?

Freitag, 31. Januar 2014

…kleiner gemischter wortsalat #12

Weil ich gerade mit einer unsexy Erkältung gesegnet bin und meine Visage in den kommenden Tagen nicht mal in der Nähe von Schminke haben werde, serviere ich nach längerem wieder einen gemischten Wortsalat. Wohl bekomm's! 

Zuerst habe ich ein paar Tips, wo ihr fremdgehen könnt, ohne dass ich es euch nachtrage! Das nennt man Blog-Polyamorie! Fantastische Bilder eines elfengleichen Wesens findet man bei Frida Skoglund, die beweist, dass nicht alle Schwedinnen blond sind. Aber natürlich bombastisch gut aussehen und verdammt gekonnt mit Schminke umgehen können! Pina von Silberschatz hat es mit dem Schminken auch übelst drauf und begeistert mich jedes Mal mit ihren perfekten AMUs. Die professionellen Fotos machen aus dem Blog einen visuellen Augenschmaus sondersgleichen! Extrem coole Mode, geile Augenbrauen, viele dunkle Lippenstifte und eine lässige Attitüde findet man bei Lisa/Crackpont. Ich mag ihren Stil total und wünschte, ich könnte auch so treffsicher mit Klamotten umgehen. Wenn ich in L.A. leben würde, könnte ich meine Liebe zu Trash noch viel intensiver ausleben. Auf Fated to be hated lebt Bebe diesen Style in vollen Zügen. Hot! Und zum Schluss noch mein allerliebster Lieblingsblog der letzten Wochen: Kugel rum! Vanessa hat einfach die genialste Schreibe und treibt mir jedes Mal Lachtränen in die Augen. Schlau und wortgewandt - ich steh drauf! 

Kann mir mal jemand erklären, was "Mid-Season-Finales" und die damit zusammenhängenden Serienpausen für einen Sinn haben? Ich finde diesen Trend total beknackt und unnötig. I'm especially looking at you, The Walking Dead! Außerdem kann ich einfach nicht glauben, dass es immer noch Sendungen wie "The Bachelor" gibt. Mir fällt auf die Schnelle kein Format ein, was Frauen mehr degradiert (lasse mich aber gerne von euch belehren). Und ich will jetzt nichts hören von wegen "Naja, die Frauen sind ja selbst schuld, wenn sie da mitmachen!" Ne. Solche Formate dürften in der heutigen Zeit einfach nicht mehr existieren! So! Und zum Thema Verachtung: die Olympiade werde ich ebenfalls boykottieren

Kurz bevor ich mir die Erkältung eingefangen habe, war ich im Fitnessstudio, um einen neuen Trainingsplan zu machen. Die letzten Monate habe ich noch an festen Geräten trainiert, aber mir wurde immer langweiliger. Jetzt habe ich ganz neuen Input, ausschließlich mit freien Gewichten. Und Leute, ich sag's euch: es ist so geil! Wenn die Hände nach Eisen riechen und die Muskeln auch nach zwei Tagen noch zu spüren sind, ist das eine ganz neue Form der Befriedigung. Mein Ziel ist es, am Ende des Jahres einen sauber ausgeführten, kraftvollen Klimmzug bis über das Kinn zu schaffen. Bisher kann ich gerade so ein bißchen abhängen. 

Und zum Schluss gibt es noch ein tolles Lied von One Direction. Die Jungs sind so talentiert! IN LOVE mit ihren Stimmen! 

Donnerstag, 30. Januar 2014

...make up: garden of eden #3

Dunkelgrün = Nighttime! Goldbraun = Daytime! Hä? Guckst du hier. Ja also dann.

In diesem Gehege (Ureinwohner nennen es auch "Blogpost") sehen Sie ein äußerst tagaktives AMU, welches mit der aufgehenden Sonne ans Licht kommt und zur Mittagszeit seine besondere Strahlkraft entfaltet


Im Mittelpunkt dieses AMUs steht der Lidschatten Gates of Eden, der geschmeidig von Phyton umrahmt wird. Ausgeblendet mit Entwined ergibt dies ein unschlagbares Trio, das den Alltag zwischen bunten Pfauen und grauen Mäusen geschickt meistert


Unauffällig, aber mit subtilem Glanz unterstützt der Kajal Golden Days (Make Up Store) den warmen , jedoch wachen Blick, den das AMU der Trägerin verleiht. Vielleicht zwinkert sie Ihnen in einem privaten Moment sogar zu. In der Regel ist das Verhalten allerdings von Scheuheit geprägt.


Wie sanfte Sonnenstahlen am frühen Abend küssen Illamasquas Bronzer in Glint & Writhe, sowie das MSF Stereo Rose von MAC die Wangen der Trägerin. Welch savannenschönes Glühen! 


Um dem Look eine ursprüngliche Süße zu verleihen, wählte die Trägerin den Lippenstift Lollipop Loving von MAC aus. Treffsicher und impulsiv bewegt sie sich zwischen den lockenden Horden ihrer Make Up Sammlung. Man könnte meinen, sie wäre dazu geboren worden. 


Wir hoffen sehr, dass Ihnen diese Reportage aus dem natürlichen Wohlfühlgebiet eines sich schminkenden Wesens gefallen hat. Demnächst möchten wir tiefer in die Psychologie dieser bisher nur rudimentär erforschten Art eindringen, sind bisher jedoch nur auf Hohlräume getroffen. Aber eins ist sicher: noch geben wir nicht auf! Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt "Suchen, wo nichts ist!"

Mittwoch, 29. Januar 2014

…make up: garden of eden #2

Romantisch? Das war gestern! Heute darf es tiefgrün düster sein. Und ein bißchen romantisch ist so ein dunkler, rauchiger Look ja auch. Hauptakteur dieses AMUs ist der Lidschatten Tree of Life aus der Garden of Eden Palette. Nicht ohne Grund mein Liebling!


Der satte, matte Ton ließ sich problemlos auftragen und hat über den Tag hinweg nichts von seiner Tiefe und Intensität verloren. Ich bin wirklich extrem begeistert und habe in meiner Lidschatten-Sammlung keinen einzigen Ton, der diesem ähnelt. Das will was heißen! 


Ausgeblendet habe ich das dunkle Grün mit Forbidden. Am unteren Wimpernkranz seht ihr Fauna in vollem Glanze, im Innenwinkel etwas Evergreen. Um das Auge zu rahmen, habe ich schwarzen Kajal aufgetragen. Funktioniert bei richtig dunklen smoky eyes einfach immer. 


Das Licht an dem Tag war wirklich gut - fast schon zu gut! Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, bei solchen Lichtverhältnissen Fotos zu machen! Aber dafür sehr ihr wenigstens, wie genial saftig Tree of Life rüber kommt. Mjam! 


Auf den Wangen trage ich etwas Bronzer von Korres und das MSF Scene to be seen von MAC. Die Lippen habe ich mit Red Rocks von Manhattan und Gloss betont. 


Und, was sagt ihr zu Tree of Life? Ich muss ja gestehen, dass sich allein wegen dieses Lidschattens die Garden of Eden schon lohnt - zumindest für mich. Wenn man bedenkt, dass ein einzelner Lidschatten von MAC mehr kostet als eine Palette von Sleek... 'nuff said! 

Dienstag, 28. Januar 2014

...make up: garden of eden #1

Der erste Look mit der Garden of Eden Palette von Sleek ist zart und romantisch und nicht Grün. Eigentlich wollte ich mit einem tiefgrünen AMU starten, aber dann hatte ich mir schon Klamotten angezogen, zu denen ich nichts grünes schminken wollte. Mir war nach matchy-matchy! 


Auf dem Lid habe ich großflächig Eve's Kiss aufgetragen, mit Forbidden ausgeblendet und mit Python und Flora abgedunkelt. Den unteren Wimpernkranz habe ich mit Paradise on Earth und Python betont. Im Innenwinkel habe ich Vapour von MAC verwendet. 


Ich blende grundsätzlich alle meine AMUs mit Brulé von MAC aus - auch wenn ich das mal nicht dazu schreibe. Hier also auch. Bei schimmernden AMUs verzichte ich meist auf ein schimmerndes Highlight unter der Braue und greife lieber zu satinierten oder matten Nuancen. Meine Lieblingslidschatten diesbezüglich sind Blanc Type, Vanilla und Vapour von MAC. Wenn es etwas schimmern darf, dann kommt meist Shroom zum Zug. 


Auf der Wasserlinie trage ich mal wieder Rockstar von Urban Decay. Bei Kajals experimentiere ich so gut wie nie rum, sondern greife stets auf altbewährtes und erprobtes Material zurück. Wenn ich mal einen Kajal nicht vertrage (so z.B. Perversion von UD), tränen meine Augen drei Tage lang und ich kann jegliche Schminkerei vergessen. 


Diesmal habe ich mir sogar aufgeschrieben, womit ich meine Wangen betont habe: Es durften sowohl der Artdeco Tribal Sunset Blush, als auch das MSF Blonde von MAC ran. Diese beiden Schätzchen sind sogenannte staples, Produkte, die ich regelmäßig verwende und deren Fehlen in meiner Schminkschublade mich wahrlich schmerzen würde. Die Lippen habe ich in Freidas Nude von L'Oreal und Bubble Lounge Lipgelée von MAC gehüllt. 


Wie schon gesagt: Romantik lässt grüßen! Für manche bedeutet Romantik ja ein André Rieu Konzert. Andere freuen sich über Post-its am Kühlschrank. Für mich befindet sich Romantik irgendwo zwischen Individualismus, Kitsch und Spontaneität. Und in gedämpften Taupe-Lidschatten! 

Montag, 27. Januar 2014

...rezension: sleek garden of eden palette

Oft genug kommt es vor, dass ich alles andere als eine Trendsetterin bin und meilenweit hinterher hinke. So geschah es, dass ich erst im letzten Sommer auf den Sleek-Zug aufgesprungen bin und mir drei Lidschatten-Paletten zugelegt habe. Von den Farbzusammenstellungen, dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Qualität der Paletten bin ich begeistert! Nun habe ich den neuesten Streich aus dem Hause Sleek vorliegen, und zwar die Garden of Eden Palette.


Der Name der Palette lässt wohl keine andere Farbkombination zu als diese - ein bißchen Klischee tut ja zum Glück nicht weh! Die Zusammenstellung aus Erd-, Taupe- und Grüntönen finde ich extrem gelungen - und das, obwohl Grün nicht zu meinen bevorzugten Farben am Lid gehört. Deswegen muss ich auch zugeben, dass besonders die obere Reihe meine Aufmerksamkeit geweckt hatte. Nachdem ich nun aber schon ein paar Looks mit der Palette geschminkt habe, muss ich zugeben, dass Grün an mir gar nicht so verkehrt ist! 


Die Lidschatten sind zum größten Teil gut bis sehr gut pigmentiert. Ich finde die Mischung aus matten und schimmernden Lidschatten bei dieser Palette ziemlich gelungen. Einzig Adam's Apple und Forbidden eignen sich wegen der eher schwachen Pigmentierung nicht als Solokünstler, sondern lediglich zum Verblenden. Paradise on Earth und Fauna stechen farblich und qualitativ ganz besonders heraus.


Mein Lieblingslidschatten aus dieser Palette ist mit Abstand Tree of Life, ein dunkles, mattes Petrolgrün. Sehr pigmentiert, sehr deckend und für einen matten Lidschatten problemlos zu verarbeiten. Ich habe leider immer wieder fleckige Ergebnisse, wenn ich mit matten Nuancen hantiere, was zum einen an meinem mangelnden Geschick und an meiner unebenen Haut liegt. Allerdings tendieren matte Lidschatten durch fehlende Lichtreflexe dazu, jede noch so kleine Ungenauigkeit zu betonen. Dies ist bei Tree of Life (und Flora übrigens auch) nicht so. Schick!  


Garden of Eden ist ein schönes Gesamtpaket, dass ich all denjenigen empfehle, die gerne Grün am Auge sind. Für Liebhaber neutralerer Looks kommen wohl eher die Au Naturel oder Oh So Special Paletten in Frage.

Die Palette habe ich von Shining Cosmetics zur Verfügung gestellt bekommen. Dort kann man sie auch für knapp 10€ kaufen. 

Samstag, 25. Januar 2014

...make up: boot season

Jetzt, wo der Frühling doch nicht kommt (Buh! Keine Lust mehr auf Winter!), kann man getrost noch ein oder zwei AMUs mit der Winter Kollektion von Fyrinnae machen. Und da ich sowieso mehr Farbe benutzen möchte, kommt das intensiv schillernde Grün namens Boot Season gerade recht.


Am unteren Wimpernkranz habe ich einen blauen Lidschatten mit dem grandiosen Namen Because Cats verwendet. Denn Grün und Blau schmückt die Frau, wenn der Alltag ist Grau. Sagt man doch so, oder? 


Obwohl ich finde, dass Grün oft schwierig an mir ist, war ich von dieser Nuance wirklich begeistert. Die hohe Leuchtkraft und der kühle Einschlag machen hier das gewisse Etwas aus. 


Wenn ich jetzt noch wüsste, was ich auf Wangen und Lippen hatte, wäre alles anders als sonst. Aber so ist alles wie immer. Weiterhin gehe ich ahnungslos und idiotenunsicher durch die Welt. 


Das letzte Foto läuft übrigens unter dem Motto "Schwing dein Teil!". Ob Typen das jetzt geil finden, bezweifle ich. Vielleicht nur Juweliere. Die Tiere! Wollen wir bei Tiffany klauen? Ich steh Schmiere! Oder ich tausche das Geschmeide gegen meine Niere, selbst wenn ich meinen Körper damit ruiniere und meine Gesundheit riskiere. Das passiert eben, wenn ich das Erlangen von Zufriedenheit auf materiellen Besitz projiziere. Aber bevor ich hier weiter rumphilosophiere, ziehe ich mich lieber zurück in meine privaten Quartiere und ignoriere die schiere Lust am konsumieren. Ja genau. Ich revoltiere!

…und besser ist, ich trinke während des Schreibens nicht soviele Biere.