Donnerstag, 22. Mai 2014

...make up: peach party

G'day, peoplz! Nachdem ich euch meinen Einkauf aus London präsentiert habe, gibt es heute den passenden Look dazu. Ich muss zugeben, dass ich selten so zufrieden mit neuen Produkten war wie mit diesen und kann alle nur wärmstens empfehlen! 


Fangen wir mal mit dem Soap & Glory Whats Nude Quad an: vier neutrale Farben, eine davon schimmernd, die anderen matt. Ergebnis: Der einfachste Look der Welt. Die Lidschatten lassen sich einwandfrei verarbeiten und halten (mit UDPP) genau so gut wie meine MAC-Lidschatten. Um dem AMU einen kleinen Kick zu geben, habe ich es mit der Fluidline Deliciously Rich von MAC gepimpt. 


Auf den Wangen trage ich das ultra-glowige Blush Peach Party, ebenfalls von Soap & Glory. Die Lippen habe ich mit einem semi-matten Stay Perfect Lippenstift von No7 geschminkt, in der Nuance Glace. Ich verwende derzeit nur noch die Foundations von No7 und bin so begeistert von ihnen, dass ich sie mir nachkaufen werden, wenn sie mal leer sind. Der Ritterschlag schlechthin! 


Auf den Fotos sieht man ziemlich gut, wie sehr sich meine Haarfarbe geändert hat. Hier wirkt es fast schon, als wäre ich ein richtiger Rotschopf geworden! In anderen Lichtverhältnissen hingegen sehen die Haare eher Hellbraun aus. Ich mag's richtig gern! Und es passt so gut zu grünen Klamotten! 

Dienstag, 20. Mai 2014

...haare: ein farbliches makeover

Dunkles Rot ist eine fantastische Haarfarbe für mich. Ich liebe, dass es mich wie ein dramatisches Schneewittchen aussehen lässt. Aber wie das eben so ist: Man mag auch mal anders aussehen. Und da ich in meiner Jugend so gut wie keine Haar-Experimente gemacht habe, hole ich dies nun alles nach.

Letztes Jahr hatte ich mein ewig langweiliges Braun so satt, dass ich mich endlich getraut habe, auf dunkles Rot umzusteigen. Und es hat mir so gut gefallen, dass ich es mehrfach eigenständig nachgefärbt habe. Doch in den letzten Wochen war in mir der Wunsch gewachsen, den Ansatz los und gleichzeitig jahreszeitengerecht etwas heller zu werden. Da ich das Glück habe eine unheimlich talentierte und erfahrene Haarfärbeexpertin im Freundeskreis zu haben, begab ich mich vertrauensvoll in ihre Hände. Und das Ergebnis entspricht einfach zu 100% meiner Wunschvorstellung! 


Zunächst haben wir die Haare mit einer Farbentzugskur behandelt und danach eine Blondierwäsche (4%) gemacht, woraufhin meine Haare hellgelborange waren. Bonnie Strange lässt grüßen! Auf das vorbehandelte Haar haben wir eine Intensivtönung in einem warmen Mittelblond gepackt. Danach sah ich zwei Tage original aus wie Cersei. Um den Haaren den orangenen Einschlag zu nehmen, sind wir abermals mit einer mittelblonden Tönung rüber gegangen, diesmal jedoch mit aschigem Einschlag. Auch wenn die Belichtung auf den Vergleichsbildern nicht exakt dieselbe ist, erkennt man doch sehr gut, dass der Unterschied zu vorher massiv ist. 


Ich bin so glücklich mit meiner neuen Haarfarbe! Es ist unheimlich natürlich geworden und passt einfach optimal in die Frühlings- und Sommerzeit. Im direkten Sonnenlicht leuchten die Haare richtig warm, was wiederum sehr schön zu meiner Augenfarbe aussieht. Durch die Behandlung sind meine Haare etwas widerspenstiger geworden, aber ich benutze brav meine Kur und werde auch bald mal die Spitzen schneiden lassen. Insgesamt bleibt zu sagen: Danke an die beste Flor der Welt! 

Und natürlich interessiert es mich, wie euch die Haare gefallen! Wann hattet ihr euer letztes Makeover?

Sonntag, 18. Mai 2014

...einkauf aus london

Letzte Woche war ich mit meiner Schwester für ein paar Tage in London. Das letzte Mal waren wir dort, als ich sieben und sie vier war. Entsprechend ungenau war die Erinnerung an diese tolle Stadt. Als halbe Britinnen haben wir den Besuch außerordentlich genossen, vor allem in kulinarischer Form: In England gibt es einfach die besten Süßigkeiten der Welt! Zum Glück lebe ich nicht dort, sonst wäre ich mit Sicherheit ruckzuck zuckerkrank.

Selbstverständlich haben wir unser Geld nicht nur in Candy und Chocolate investiert, sondern konnten auch anderen Versuchungen nicht widerstehen. Kurz und knapp zusammengefasst präsentiere ich euch meinen befriedigenden London-Einkauf!   


Körperpflege find ich gut. Vor allem, wenn man dann auch noch gut riecht. Einer der besten, sexiesten Düfte, den ich je gerochen habe, ist Punk Bouquet von & other stories. Wir haben doch tatsächlich eine Dependance der schwedischen Marke gefunden und ich habe mich mit Body Wash, Lotion und Mist eingedeckt. Von Katha wurde ich letztes Jahr mit den Peelings angefixt und konnte den Duft von Punk Bouquet nie vergessen. Endlich kann ich mich wieder darin suhlen! Einen Body Mist in der Duftrichtung Couture Carnival habe ich mir auch noch mitgenommen.

Weil ich noch nicht genug Peelings habe, musste ich das Smoothie-Peeling von Soap & Glory einfach kaufen. Es riecht nach Kuchen und süß und ich will es essen. Hoffentlich komme ich nicht irgendwann angetrunken nach hause und versuche mich daran. Die Gefahr besteht bei diesem köstlichen Duft!

Die Silk Hydration Sonnenmilch von Hawaiian Tropic war ein Nachkauf, den ich Pishi zu verdanken habe. Letztes Jahr hatte sie so davon geschwärmt, dass ich sie im Sommerurlaub direkt ausprobieren musste - und siehe da: es ist die beste Sonnenmilch überhaupt! Zieht schnell ein, hinterlässt keinen ekligen Film, schützt bombig und ist sparsam. Außerdem riecht sie nach Kokos. Winwinwin! 


Guckt euch bitte mal diese Nagellackflaschen von Revlon an! Sind sie nicht ein Traum? Ich konnte nicht daran vorbei gehen und habe mir gleich drei Nuancen gekauft: Italian Leather, Wintermint und Autumn Spice. Alle Nagellacke duften nach dem Trocknen namensgetreu. Komische Sache, brauche ich nicht. Aber die Farben sind toll!

Im Duty Free habe ich mir endlich mein geliebtes Parfum L'Impératrice von Dolce & Gabbana nachgekauft. Wenn ich einen "signature" Duft habe, dann diesen. Außerdem habe ich etwas getan, was man eigentlich nicht macht: den Lieblingsduft einer meiner besten Freundinnen nachgekauft! Aber See By Chloé riecht einfach so geil an besagter Freundin, dass ich mich schon oft bei ihr damit eingenebelt habe. Rechtfertigung genug für einen Kauf.  


Das Beste kommt zum Schluss: Schminke! Bei Boots bin ich ein bißchen ausgerastet und habe mir gleich drei Foundations von No7 gekauft. Aber der Farbton (der hellste) ist perfekt für mich und die Foundations sind allesamt klasse! Meine Nuance wurde mit so einem komischen Gerät bestimmt, das mir die Mitarbeiterin an den Hals gehalten hat und dann meine Farbe ausgespuckt hat. Abgefahren und so praktisch! Abgesehen von den Foundations musste noch ein cremiger Skin Illuminator mit, denn was ist schon Haut ohne Glow? Ein Lippenstift in kühlem Beerenton mit Goldschimmer und satiniertem Finish dazu: No7 hat mich überzeugt!

Einer Freundin habe ich einen flüssigen Lippenstift von Bourjois mit mattem Finish mitgebracht und musste bei der Nuance Olé Flamingo selbst zugreifen. Sehr geiles Teil, von dem so viele englische Beautyblogger schwärmen.

Endlich gab es auch das berühmte Lid Stuff Quad von Soap & Glory in neutralen Farben für mich. Carina hatte vor Ewigkeiten davon berichtet und es ging mir nie aus dem Kopf. Top Qualität! Und für die Wangen musste es Peach Party sein, auch von Soap & Glory. Für den peachigen Glow auf den Wangen, logisch!

Alles in allem war es ein überaus glücklich machender Besuch der englischen Hauptstadt! Who says money can't buy happiness? 

Dienstag, 6. Mai 2014

...the power(lessness) of make up

Ich liebe Make Up. Schminke macht mich glücklich. Aber wenn man ein Hobby hat, dass rein auf die vermeintliche Optimierung der menschlichen Oberfläche ausgelegt ist, beschäftigt man sich meist automatisch mit Konzepten von "Schönheit".

Was ist Schönheit überhaupt? Hat Schönheit wirklich etwas mit dem Äußeren, Sichtbaren zu tun? Und liegt Schönheit nur im Auge des Betrachters oder gibt es verallgemeinerte Wahrheiten? Wie sehr beeinflusst Make Up die Wahrnehmung von Schönheit?


All diese Fragen stelle ich mir immer wieder, bin jedoch bisher zu keinem für mich allgemein gültigen Schluss gekommen. Ein paar Gedanken zu dem Thema möchte ich dennoch mit euch teilen. Schönheit ist meiner Meinung nach ein Konstrukt, das keineswegs pauschal definiert werden kann. Es setzt sich aus sozialgesellschaftlichen Bewertungssystemen zusammen, die je nach Zeit und Ort ganz unterschiedlich sind/waren/sein werden. Ich möchte aber an dieser Stelle gar keine pseudo-philosophische Abhandlung zu Ästhetik initiieren, da ich viel zu wenig wissenschaftliches Hintergrundwissen besitze.

Für mich ist die Schönheit eines Menschen immer abhängig vom Wesen und Charakter. Das Äußere spielt nur eine sekundäre Rolle. Selbstverständlich bin ich nicht frei von intuitiver Anziehung - allerdings ist diese nur eine kurze Momentaufnahme meines (unbewussten und/oder unterbewussten) Bewertungssystems von Attraktivität. So richtig schön finde ich Menschen oft erst, wenn ich sie kenne. Empathie, Humor, Gemeinsamkeiten sind für meinen Begriff von Schönheit viel ausschlaggebender als das, was auf den ersten Blick sichtbar ist.  


Warum also überhaupt Make Up benutzen? Nach meiner eigenen Definition von Schönheit könnte es nicht irrelevanter sein. Nun verhält es sich allerdings so, dass die Wahrnehmung des eigenen Aussehens stark von der Anderer abweicht: Man schaut in den Spiegel, sieht Makel und Unebenheiten. Mit sich selbst geht man exponentiell härter ins Gericht als mit anderen Menschen in seinem Umfeld. Zumindest kann ich das von mir behaupten und habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass es anderen ähnlich geht.  

Somit ist Make Up eine wunderbar einfache Übergangslösung, das Selbstbewusstsein in solchen Momenten zu stärken. Make Up kann Rüstung und Schutzschild im Kampf gegen das eigene, oft vernichtende Urteil sein. Die Oberfläche kann aber auch Reflektion des Inneren sein: Man fühlt sich stark und sexy und macht es mit Schminke sichtbar. Aber Make Up wird auf lange Sicht hin nie der ausschlaggebende Faktor zu einem positiveren Selbstbild sein. 


Ich glaube nicht, dass Make Up "schön" macht. Make Up macht aber auch nicht häßlich. Make Up macht lediglich anders, verändert die Oberfläche. In diesem Zusammenhang gibt es eine Begrifflichkeit, die mich schon immer massiv gestört hat: Natürlichkeit. Egal ob in Frauenzeitschriften, auf Blogs oder in Gesprächsrunden - oftmals bekommt man zu hören, dass Make Up die "natürliche Schönheit" eines Menschen hervorheben sollte. Möglichst minimalistisch soll es sein, damit man nicht maskiert aussieht. Was aber ist mit Authentizität und individuellem Wohlfühlen? Es muss doch in der heutigen Zeit möglich sein, auch stark geschminkt als natürlich und authentisch wahrgenommen zu werden. Manchmal ist es wirklich zum Haare raufen, wie vielen Richtlinien wir folgen müssten, um "schön" zu sein.


Schlussendlich ist Make Up für mich eine Spielwiese, auf der ich mich austoben kann. Der Akt des Schminkens macht einfach Spaß. Und Make Up hilft mir manchmal dabei, mich besser (oder schlichtweg anders) zu fühlen. Gleichzeitig beeinflusst Make Up meine persönliche Wahrnehmung von wahrhaftiger, menschlicher Schönheit nicht im geringsten. Denn die Essenz von Schönheit ist für mich immer unter der Oberfläche zu finden. 

Montag, 17. März 2014

...sagt nein zu body shaming!

Seit geraumer Zeit wächst in mir der Drang über ein Thema zu schreiben, das mir so sehr am Herzen liegt, dass ich nicht weiß, wie ich überhaupt anfangen soll. Es geht um body shaming, was lose übersetzt die "negative Beurteilung von Körpern" beschreibt. 

Wir leben in einer Welt, in der wir von visuellen Informationen überflutet werden und uns dem so gut wie nicht entziehen können. Gerade wenn man sich in einer Gemeinschaft wie der unsrigen, also der Welt von Beauty und Fashion Blogs bewegt, ist man durch eben diese Blogs und soziale Medien einem massiven Aufgebot von Abbildungen (weiblicher) Körper ausgesetzt. Zunächst ist daran nichts auszusetzen. Allerdings existieren auch in unserem fortschrittlichen Jahrzehnt noch gesellschaftliche Normen und Ideale, die zum Großteil solchen Abbildungen zu Grunde liegen. Selbst dies ist noch nicht einmal verwerflich, sondern vollkommen normal. Gesellschaften orientieren sich an solchen Normen, und definieren sich sogar darüber. Die Problematik entsteht jedoch dann, wenn diese Normen Ausnahmen nicht warmherzig ein-, sondern als Abart ausschließen. Hier beginnt body shaming.

Egal ob in Print- oder Online-Medien, sozialen Netzwerken, öffentlichen Foren oder privaten Kommunikationsformen: überall findet man Formen von body shaming. Mit dem Makro-Objektiv herangezoomte Bilder von Dellen an den Oberschenkeln prominenter Frauen im Privaturlaub, vorher-nachher Vergleiche "geglückter" oder "mißglückter" Diäten, Aussagen wie "Leggings ab Größe 40? Ein No-Go!", "Beth Ditto - Fett im Geschäft" oder "Männer wollen Kurven, keine Magermodels" - all diese Puzzleteile setzen sich zu einem erschreckenden Bild unserer heutigen Gesellschaft zusammen. Es wird verurteilt, wo es nur geht. Jeder bekommt "sein Fett weg". Und was für Frauen gilt, lässt sich ebenfalls für Männer konstituieren. 

Manchmal frage ich mich, warum wir es so nötig haben, uns gegenseitig nieder zu machen. Mangelt es an Selbstwertgefühl? Ist Gehässigkeit die neue Lässigkeit? Fühlt man inneren Seelenfrieden, wenn man andere beschämt? Löst das gemeinsame Hetzen ein vermeintlich wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl aus? Oft fällt es mir schwer, die Beweggründe für solch ein Verhalten nachzuvollziehen - ganz besonders, wenn es in meinem Umfeld geschieht, egal ob on- oder offline. In den letzten Jahren habe ich vermehrt darauf geachtet, wann und wie body shaming betrieben wird. Und oft genug habe ich mich selbst dazu aufgefordert, dumme Gedanken in diesem Bereich einfach nicht auszusprechen. Denn ganz ehrlich: jeder hat Unfaires im Sinn. Aber langfristig hilft es, sich darüber auszuschweigen. In gewisser Weise ist das wie eine Art Selbst-Therapie, in der man sich dazu konditioniert, body shaming negativ zu konnotieren und positiven Gedanken zu Körperlichkeiten Vorrang zu gewähren. 

Selbstverständlich liegt die Schönheit eines Körpers im individuellen Ermessen eines jeden Menschen. Und ich halte es auch für wichtig und erfrischend, dass wir alle ganz unterschiedliche Dinge schön finden. Es geht mir auch nicht ansatzweise darum, eine bestimmte Körperform zu propagieren, sondern ganz grundsätzlich einen liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen voranzutreiben! Ein Mensch sollte nicht auf Grund seines Körpers verurteilt werden. Ausschlaggebend sind meiner Meinung nach die Handlungen und das Verhalten gegenüber Mitmenschen. 

So fordere ich euch alle auf: Benutzt die Stimme, die ihr habt und unterstützt einander! Denkt um, denkt positiv! Gebt body shaming keine Plattform! Sagt nein zu gehässigen Beurteilungen! Ich glaube fest daran, dass gesellschaftliche Ideale und Normen sich nur dann entwickeln und ändern können, wenn man aktiv daran arbeitet, diese zu formen und mitzugestalten. Ich will keine Mitläuferin sein, die wegguckt, wenn body shaming betrieben wird, sondern etwas dafür tun, dass sich alle Menschen in ihrem Körper wohl fühlen. Das dürfen und sollen wir nämlich.


Montag, 3. März 2014

…make up: galaktisch

Ich liebe Verkleiden! Anders aussehen als normal macht Spaß. Weil man in unterschiedlichste Rollen schlüpfen kann und Facetten seines Charakters ergründen kann, ohne dabei craycray zu wirken! Ganz besonders mag ich dunkle Kostüme, die am besten noch ein bißchen sexy sind: Vampir, Zombiejägerin, Werwolf. Die Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit ziehen wir hier jetzt lieber nicht.

Dieses Jahr bin ich als mein eigenes, lilafarbenes Universum gegangen (passend zum Blogdesign, hehe). Die Perücke hatte ich noch vom letzten Jahr, die obergenialen Kontaktlinsen habe ich mir extra gekauft. Letztere waren ein richtiges erstes Mal für mich, denn ich habe noch nie zuvor Kontaktlinsen getragen. Für eine erfahrene Schminktussi wie mich, die sich ständig am Auge rumfummelt, war es aber letztendlich völlig problemlos. Nachdem das Einsetzen überwunden war, habe ich die Linsen kaum bis gar nicht gespürt. In Zukunft werde ich mir definitiv noch das ein oder andere Paar zulegen. 


Die Schminke sieht auf den Bildern nicht sonderlich gekonnt aus, war aber in blitzloser Realität ziemlich genial: Fette smoky eyes, die von Schwarz über Blau bis in helles Türkis und Flieder übergegangen sind. Dazu mit türkisenem Glitzer überzogene falsche Wimpern, Glitzersteinchen im Gesicht und massig Rouge und Highlighter. Im Dunkeln war gut Funkeln! 


Der Abend war insgesamt sehr spaßig, nur haben meine Füße am Schluss wirklich weh getan. Bescheuert, dass ich trotzdem nicht auf hohe Hacken verzichten möchte, oder? Bilder vom Outfit gibt es bei Instagram.

Als was seid ihr gegangen? Feiert ihr überhaupt Fasching? Hinterlasst mir gerne Links zu euren Looks/Outfits, ich gucke mir solche extravaganten Schmink- und Verkleidungssessions liebend gerne an! 

Montag, 10. Februar 2014

...rezension: babyliss brush & style 2735E

Mir wurde (im letzten Sommer!) eine Haarhilfe von BaByliss zugesendet, die ich durch und durch fantastisch finde. Nach vielen Monaten des Gebrauchs würde ich sogar sagen, dass dieses Teil mich gelehrt hat, meine Haare mehr zu lieben und das Styling derselben durchweg verändert und erleichtert hat. Aber wovon rede ich eigentlich? Natürlich von der rotierenden Warmluftbürste Brush & Style! 


Das erste Mal bin ich durch Ruth von A Model Recommends auf den Fönersatz aufmerksam geworden. Da ich jedoch eine vollkommen andere Haarstruktur und -länge als Ruth habe, bin ich davon ausgegangen, dass ich mit so einer Warmluftbürste ohnehin nichts anfangen kann. Weit gefehlt!

Zunächst sei gesagt, dass ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu meinen Haaren habe (und vor allem zu den Haarspitzen, höhö). Einerseits finde ich es gut, dass sie lang sind (nach vielen Jahren des wachsen lassens) und eine schöne, satte Eigenfarbe haben (die ich allerdings momentan wieder mit intensivem Rot übertüncht habe). Andererseits gehen mir der verdammte Frizz, der mit der Struktur zusammen hängt und die damit verbundene Unstylebarkeit tierisch auf den Senkel. Ich trage so gut wie nie offene Haare, da diese sich bei minimalster Luftfeuchtigkeit zu einer Wollepetryminipligedenkmatte aufpumpen und sich dann auch so anfühlen. Durch und durch ungeil. Ich frage mich auch jedes Mal, was diese blöden Frisuren auf den Laufstegen von Sonia Rykiel sollen. So seh ich immer aus - und es ist nicht schön!

Wenn BaByliss mir nicht dieses verlockende (höhö, again) Angebot gemacht hätte, wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, mir eine Warmluftbürste zuzulegen. Bei solchen Geräten berdarf es nämlich meist einer eher glatten Haarstruktur, um überhaupt damit arbeiten zu können - dachte ich zumindest! Meine wirren Haare verheddern sich schon in einer normalen Rundbürste und sehen nach einem Tag fast schon wie Dreads aus. Dem kann ich nun sehr gut entgegen wirken! 

Die Brush & Style Warmluftbürste wird in einem wirklich praktischen, weichem Köfferchen geliefert, das man wunderbar auf (kleine) Reisen mitnehmen kann. Es ist sogar noch genug Platz, um Bürste, Stylingspray und mehr mit einzupacken, was durchaus von Vorteil ist. Ich mag es einfach, wenn man seinen Beautykram thematisch zusammen transportieren kann. Geht bestimmt auch mit der Lust an Listen einher.


Die Warmluftbürste selbst hat vier verschiedene Aufsätze. Ich muss gestehen, dass ich nur zwei dieser Aufsätze benutze. Es gibt sicherlich Leute, die für alle Aufsätze Verwendung finden, jedoch gehöre ich nicht dazu. Das macht aber gar nichts, denn die zwei, die ich benutze sind umso toller. Zum einen hätten wir da den Glättungsaufsatz, der optimal für die Ansätze verwendet werden kann. Ich teile meine  nassen Haare grob in zwei Partien auf (links und rechts) und halte sie an den Spitze fest, damit etwas Spannung entsteht. Um den Ansatz glatt zu föhnen, gehe ich langsam mit dem Glättaufsatz von der Wurzel bis zur Mitte des Haares durch - zwei- bis fünfmal. Das Gerät wird recht heiß, sodass man - wie bei einem Glätteisen - aufpassen muss, damit man sich nicht verbrennt. 


Natürlich gibt es die Möglichkeit verschiedene Hitzestufen auszuwählen. Aber warum man kalt föhnen sollte habe ich nie verstanden. Kommen wir zum spannenden Teil: die rotierende Bürste. Wie man in dem Video von Ruth sehen kann, hat man die Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Rotationsrichtungen. Das vereinfacht das Styling und man muss sich nicht verrenken. Je nachdem, auf welchen Pfeilknopf man drückt, dreht sich die Bürste links oder rechts herum. Auch kann man zwischen zwei Rotationsgeschwindigkeiten wählen. Ich arbeite fast ausschließlich mit der schnelleren Rotation. Ich teile meine nassen Haare wieder in grobe Partien auf und beginne von unten. Auch wenn ich dicke Strähnen nehme, verheddern sich meine Haare nicht und sind in derselben Zeit geföhnt wie mit einem Diffusor. So gehe ich Stück für Stück vor, bis alles trocken ist.


Um zu verstehen wie toll das Ergebnis für mich ist, muss man natürlich wissen wie meine Haare im Normalzustand aussehen. Hier sieht man es ganz gut. Kraus, fluffig, unstrukturiert. Ich weiß, dass dies garantiert nicht das schlechteste ist was man haartechnisch abkriegen kann, aber ihr kennt das: Man wünscht sich immer das, was man nicht hat. 


Mit der rotierenden Warmluftbürste gestylt, sehen meine Haare dann so aus. Glänzender und mit großen, weichen Wellen versehen. Ich mag es so gerne, dass ich sie sogar offen trage - was bei mir, wie schon gesagt, im Normalzustand eine Seltenheit ist.


Das Fazit ist denkbar logisch: Nie wieder ohne! Ich hoffe darauf, dass meine Warmuftbürste die garantierten 3 Jahre durchhält und mir brav die Mähne bändigt. Ein absolutes Nachkaufprodukt und eine riesige Empfehlung für alle, die es unkompliziert mögen. Glatte Haare bekommen damit Form und Volumen, krause Haare werden sanft gebändigt. Ich bin komplett überzeugt und halte dieses Gerät für eine der tollsten Erfindungen in Sachen Haarstyling. Mein Glätteisen setze ich wesentlich seltener ein, seit ich die BaByliss Brush & Style besitze. Das Gerät (voller Name: BaByliss Brush & Style 1000W 2735E) kostet ca. 46€, und beim großen Händler mit "A" findet man hunderte positive Rezensionen. Ich sag's euch: Das Ding kann was!

Meine Haare und ich sind glücklich! Ein ehrliches, fettes Dankeschön an BaByliss

Montag, 3. Februar 2014

...nägel: essie blanc

Schon in der Schule, während die frühen Anzeichen der Pubertät einsetzten, gab es vermeintlich sinnvolleres zu tun, als Wissen in sich aufzusaugen. Zettelchen schreiben, unkonforme Mitschüler piesacken oder die Nägel anmalen. Mit Dingen, die damals zur Verfügung standen: Eddings und Tippex. Schön war das nicht, aber weitaus spannender als smaltare zu konjugieren. 


Nun bin ich schon lange nicht mehr in der Schule, geschweige denn Pubertät (wobei...), habe aber die Freude an monochromen Nägeln nicht verloren. Die Eddings habe ich Pete Doherty überlassen und Tippex ist in Zeiten digitaler Schrifterfassung leider ein aussterbendes Gut (...obwohl, wer weiß, was dieser Filofax-Wahn wiederbeleben kann). Stattdessen darf nun ein deckend weißer Lack meine Nägel zieren: Blanc von Essie


Um diesen Lack aufzutragen, braucht man eine besonders ruhige Hand, da jeder noch so kleine Patzer wegen der deckenden Natur des Lacks stark auffällt. Ein Stift zum Ausbessern oder schmale Wattestäbchen, getränkt mit Nagellackentferner, kommen sehr gelegen. 

Nach zwei Schichten war der Lack komplett deckend. Der erste Auftrag war leider etwas streifig, aber die nachfolgende Schicht hat dieses Problem gelöst. Das Finish ist cremig und erinnert wirklich sehr an Tippex - obwohl es natürlich um einiges mehr glänzt! Weißer Lack ist ziemlich speziell und gefällt sicherlich nicht jedem. Ich trage am allerliebsten sehr dunkle Nuancen auf den Nägeln, bin jedoch hingerissen von dem strahlenden Blanc. Für mich fühlt sich Weiß auf den Krallen sehr trendbewusst an, obwohl dieser Trend eigentlich schon längst wieder Schnee von gestern ist. Egal, ich starre entzückt auf meine Hände und drücke im Geiste wieder ein bißchen die Schulbank. Sich gleichzeitig zurückversetzt und avantgardistisch zu fühlen: dieser Lack schafft das bei mir. Mit der Qualität bin ich im Übrigen auch zufrieden, sehr sogar. Essie ist im letzten Jahr zu meiner liebsten auf dem deutschen Markt erhältlichen Marke herangewachsen.

Was haltet ihr von Blanc? Gefällt euch weißer Nagellack? Tippex-Vergangenheit, anyone?

Freitag, 31. Januar 2014

…kleiner gemischter wortsalat #12

Weil ich gerade mit einer unsexy Erkältung gesegnet bin und meine Visage in den kommenden Tagen nicht mal in der Nähe von Schminke haben werde, serviere ich nach längerem wieder einen gemischten Wortsalat. Wohl bekomm's! 

Zuerst habe ich ein paar Tips, wo ihr fremdgehen könnt, ohne dass ich es euch nachtrage! Das nennt man Blog-Polyamorie! Fantastische Bilder eines elfengleichen Wesens findet man bei Frida Skoglund, die beweist, dass nicht alle Schwedinnen blond sind. Aber natürlich bombastisch gut aussehen und verdammt gekonnt mit Schminke umgehen können! Pina von Silberschatz hat es mit dem Schminken auch übelst drauf und begeistert mich jedes Mal mit ihren perfekten AMUs. Die professionellen Fotos machen aus dem Blog einen visuellen Augenschmaus sondersgleichen! Extrem coole Mode, geile Augenbrauen, viele dunkle Lippenstifte und eine lässige Attitüde findet man bei Lisa/Crackpont. Ich mag ihren Stil total und wünschte, ich könnte auch so treffsicher mit Klamotten umgehen. Wenn ich in L.A. leben würde, könnte ich meine Liebe zu Trash noch viel intensiver ausleben. Auf Fated to be hated lebt Bebe diesen Style in vollen Zügen. Hot! Und zum Schluss noch mein allerliebster Lieblingsblog der letzten Wochen: Kugel rum! Vanessa hat einfach die genialste Schreibe und treibt mir jedes Mal Lachtränen in die Augen. Schlau und wortgewandt - ich steh drauf! 

Kann mir mal jemand erklären, was "Mid-Season-Finales" und die damit zusammenhängenden Serienpausen für einen Sinn haben? Ich finde diesen Trend total beknackt und unnötig. I'm especially looking at you, The Walking Dead! Außerdem kann ich einfach nicht glauben, dass es immer noch Sendungen wie "The Bachelor" gibt. Mir fällt auf die Schnelle kein Format ein, was Frauen mehr degradiert (lasse mich aber gerne von euch belehren). Und ich will jetzt nichts hören von wegen "Naja, die Frauen sind ja selbst schuld, wenn sie da mitmachen!" Ne. Solche Formate dürften in der heutigen Zeit einfach nicht mehr existieren! So! Und zum Thema Verachtung: die Olympiade werde ich ebenfalls boykottieren

Kurz bevor ich mir die Erkältung eingefangen habe, war ich im Fitnessstudio, um einen neuen Trainingsplan zu machen. Die letzten Monate habe ich noch an festen Geräten trainiert, aber mir wurde immer langweiliger. Jetzt habe ich ganz neuen Input, ausschließlich mit freien Gewichten. Und Leute, ich sag's euch: es ist so geil! Wenn die Hände nach Eisen riechen und die Muskeln auch nach zwei Tagen noch zu spüren sind, ist das eine ganz neue Form der Befriedigung. Mein Ziel ist es, am Ende des Jahres einen sauber ausgeführten, kraftvollen Klimmzug bis über das Kinn zu schaffen. Bisher kann ich gerade so ein bißchen abhängen. 

Und zum Schluss gibt es noch ein tolles Lied von One Direction. Die Jungs sind so talentiert! IN LOVE mit ihren Stimmen! 

Donnerstag, 30. Januar 2014

...make up: garden of eden #3

Dunkelgrün = Nighttime! Goldbraun = Daytime! Hä? Guckst du hier. Ja also dann.

In diesem Gehege (Ureinwohner nennen es auch "Blogpost") sehen Sie ein äußerst tagaktives AMU, welches mit der aufgehenden Sonne ans Licht kommt und zur Mittagszeit seine besondere Strahlkraft entfaltet


Im Mittelpunkt dieses AMUs steht der Lidschatten Gates of Eden, der geschmeidig von Phyton umrahmt wird. Ausgeblendet mit Entwined ergibt dies ein unschlagbares Trio, das den Alltag zwischen bunten Pfauen und grauen Mäusen geschickt meistert


Unauffällig, aber mit subtilem Glanz unterstützt der Kajal Golden Days (Make Up Store) den warmen , jedoch wachen Blick, den das AMU der Trägerin verleiht. Vielleicht zwinkert sie Ihnen in einem privaten Moment sogar zu. In der Regel ist das Verhalten allerdings von Scheuheit geprägt.


Wie sanfte Sonnenstahlen am frühen Abend küssen Illamasquas Bronzer in Glint & Writhe, sowie das MSF Stereo Rose von MAC die Wangen der Trägerin. Welch savannenschönes Glühen! 


Um dem Look eine ursprüngliche Süße zu verleihen, wählte die Trägerin den Lippenstift Lollipop Loving von MAC aus. Treffsicher und impulsiv bewegt sie sich zwischen den lockenden Horden ihrer Make Up Sammlung. Man könnte meinen, sie wäre dazu geboren worden. 


Wir hoffen sehr, dass Ihnen diese Reportage aus dem natürlichen Wohlfühlgebiet eines sich schminkenden Wesens gefallen hat. Demnächst möchten wir tiefer in die Psychologie dieser bisher nur rudimentär erforschten Art eindringen, sind bisher jedoch nur auf Hohlräume getroffen. Aber eins ist sicher: noch geben wir nicht auf! Schalten Sie wieder ein, wenn es heißt "Suchen, wo nichts ist!"